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Ich bin Mariano

und hier erzählt meine Mama einen Teil unserer kleinen Geschichte ....





Der schönste Tag in meinem Leben .....

..... war die Geburt von meinem Sohn Mariano.

Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich ihn das erste Mal in meinen Armen halten durfte. Ich war so glücklich, denn ich hatte mir schon immer ein Kind gewünscht.
Meine Familie freute sich mit mir.
Alle fanden Mariano total süß. Jedoch hielt mein Glück nur einen Tag lang an. Am nächsten Tag sagte mir der Oberarzt der Kinderklinik, dass sie bei Mariano den Verdacht haben, dass er das Down-Syndrom hat. Der Verdacht bestätigte sich leider. Ich war erst total geschockt. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich wusste zuerst nicht, wie es weitergehen sollte, da ich ja auch alleinerziehend bin. Aber ich bekam von allen Seiten Halt. Meine ganze Familie stand voll hinter uns. Auch alle Kinderärzte und Krankenschwestern der Geburtshilfe 2 im Reinhard-Nieter-Krankenhaus waren immer für mich da. Ich fühlte mich nicht mehr alleine. Außerdem gab mir Mariano mit seiner Ausstrahlung das Gefühl, dass ich es schaffen werde.
Ich habe sofort Kontakt zur Wilhelmshavener Kinderhilfe aufgenommen. Das erste Gespräch führte ich mit Frau Schrecker-Steinborn. Meine Eltern begleiteten mich dorthin. Sie wollten mich unterstützen und genauso viel über das Down-Syndrom erfahren wie ich. Das Gespräch mit ihr war informativ und sehr beruhigend. Sie hat uns das so toll rübergebracht und hat mir somit mehr und mehr die Angst genommen. Mit ihrer Hilfe habe ich für Mariano Unterstützungsmöglichkeiten beantragt und teilweise bekomme ich sie schon. Mariano soll schließlich alles bekommen, was ihm zusteht.
Seit Mariano drei Monate alt ist, bekommt er Pädagogische Frühförderung. Frau Janßen von der WIKI kommt zwei Mal in der Woche zu uns. Mariano hat von Anfang an gut mitgemacht. Es bringt so viel Spaß, den beiden zuzuschauen. Ohne die Frühförderung wäre Mariano bestimmt noch nicht so weit. Seine Fortschritte machen mich richtig glücklich.
 Außerdem habe ich Kontakt zu einer Elterngruppe aufgenommen. Mir war es wichtig, andere Familien kennenzulernen, die das gleiche Schicksal mit mir teilen. Mariano und ich wurden dort super gut aufgenommen.
Durch mein Schicksal habe ich Menschen kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte und das wäre schade gewesen.
Aber das Schönste ist, dass meine Eltern in der schlimmsten Zeit meines Lebens immer für mich da waren.

Ich weiß nicht, was Mariano und ich in der Zukunft noch alles erleben, ich weiß nur eines:

Ich bin froh, dass es Mariano gibt!

 Mirjam Reinke
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