Kontaktgruppe Down-Syndrom

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Pressebericht NWZ vom 12.08.2013

Kindern mit Down-Syndrom mehr zutrauen


 
 
 

Das Thema: 

Arbeit der Kontaktgruppe


Im Interview: 

Bärbel Kahl


Zur Person: 

Bärbel Kahl aus Schortens hat die Kontaktgruppe gemeinsam mit der Wilhelmshavener Kinderhilfe 2003 gegründet und ist Kontaktperson. Ihre Tochter Rowena (12) wurde mit dem Down-Syndrom und einem Herzfehler geboren.


Frage: 
Frau Kahl, in Wilhelmshaven und Friesland gibt es eine offene Kontaktgruppe „Down-Syndrom“. An wen richtet sich das Angebot und welche Idee steckt dahinter?
Kahl: 
Die Gruppe möchte alle Familien mit Kindern, die das Down-Syndrom haben, und auch Bezugspersonen wie Lehrer, Ärzte und Therapeuten ansprechen. Unser Wunsch ist es, ein Netzwerk für Betroffene und einen Erfahrungsaustausch zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen bei aktuellen Themen wie Inklusion, Schulwahl, Krankenkassen, öffentlichen Einrichtungen und Anträge.
Frage: 
Wie genau sehen die Treffen aus?
Kahl: 
Die Kontaktgruppe wurde 2003 gegründet, weil der private Rahmen für Treffen durch ständigen „Zuwachs“ nicht ausreichte und die Gruppe sich dann in den Räumen der WiKi traf. Es werden regelmäßige Ausflüge mit den Kindern unternommen wie Besuche im Reitstall, im Zoo und in Spielscheunen. Elternstammtische finden monatlich zum Austausch oder zur Planung von Veranstaltungen statt. Im September organisieren wir immer ein großes Sommerfest im Naturfreundehaus in Zetel und im Frühjahr gibt es eine tolle Familiendisco in der Weberei Varel. Ein neues Angebot der Gruppe ist die „Tummelstunde“ für Kinder mit Down-Syndrom von 0 bis sechs Jahre. Weiterhin werden Fachvorträge zum Thema Down-Syndrom angeboten.
Frage: 
Was sind die häufigsten Vorurteile, denen betroffene Eltern und Kinder begegnen?
Kahl: 
Mit Vorurteilen sind wir nicht so sehr konfrontiert worden, da unsere Kinder von Geburt an immer wie selbstverständlich für uns überall dabei waren und Inklusion bereits innerhalb der Familien stattgefunden hat. Wir würden uns nur manchmal gerne die Wege zur Inklusion in Bereichen von Schule und Freizeit einfacher wünschen. Negativ finden wir allerdings, dass den Kindern oft zu wenig zugetraut wird.

Bärbel Kahl aus Schortens hat die Kontaktgruppe gemeinsam mit der Wilhelmshavener Kinderhilfe 2003 gegründet und ist Kontaktperson. Ihre Tochter Rowena (12) wurde mit dem Down-Syndrom und einem Herzfehler geboren.

 
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